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Moderator: Tommy

von Fairell
#33505
Ich bin neu im Forum und grüße alle Schrauber.
Ich habe viele Versuche mit diversen "Rostumwandlern" gemacht, zufriedenstellend war kein Mittel oft war keine Kriechwirkung gegeben, Rost in Falzen, Blechdoppelungen und tiefergehender Rost wurden überhaupt nicht erreicht oder es rostete munter weiter.
Ich stelle mein roststoppendes Mittel selber her, Leinölfirnis mit Leicht,-oder Waschbenzin 2:1 gemischt entspricht in etwa dem früher vertriebenen "Oxyblock" ist aber spottbillig.

Das Mittel sehr dünn! auftragen es hat enorme Kriechwirkung, nach ca. 2 Tagen verharzt das Mittel und kann gespachtelt und überlackiert werden. Der getrocknete Oxystopper darf nicht angeschliffen werden sonst geht der folgende Farbauftrag an den angeschliffenen Stellen hoch!
Bei der Verwendung vonSpaylack kann es in sehr seltenen Fällen zur Unverträglichkeit kommen ( Vorversuch ).
Ich arbeite mit dem Mittel seit ca. 30 Jahren mit bestem Erfolg, sogar Blätterteigrost, mit dem Oxystopper behandelt und mit Epoxi Harz getränkt, hat wieder eine stabile Struktur bekommen und ist nicht weiter gerostet!
Für Holräume ist das Mittel nicht geeignet da ein dünner Auftrag nicht gewährleistet ist, da ist Owatrol sicher die bessere Lösung.
Sollte das Mittel im Laufe der Zeit eindicken kann es wieder mit Leichtbenzin, Dosierung muß nicht genau sein, wieder gebrauchsfähig gemacht werden und ist unbegrenzt haltbar.

Fragen dazu kann ich gern beantworten.
von schreyhalz
#33507
Moin Moin !

Leinölfirnis , auch mit Terpentinersatz verdünnt , soll tatsächlich nicht nur sehr billig , sondern auch sehr gut als Roststopper sein. Blätterrost in stabiles Metall kann es natürlich nicht wieder verwandeln , loser Rost muss vorher schon entfernt werden.

Auch hier wird das Zeugs sehr gelobt:
https://www.busfreaks.de/strohrum/technisches/umbau-ausbau-technik-allgemein/79447-bisschen-off-topic-bauwagen-rost/#post675734


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MfG Volker
von Fairell
#33508
Hallo Volker,
natürlich kann Blätterteig nicht in stabiles Metall verwandelt werden aber es bekommt mit Epoxydharz eine sehr gute Festigkeit und kann an Stellen die sonst nur unter großen Problemen bearbeitet werden können eine Alternative sein.
Beste Grüße
Peter
von schreyhalz
#33509
Moin Moin !

Naja, unter "Oldtimer Reparatur und Restaurierung" versteht man eigentlich nicht die Erhaltung und Konservierung von vergammeltem Material. Ich denke mal , das käme vielleicht in Betracht bei wirklich sehr alten Einzelstücken , die nur musealen Zwecken dienen und deren originale Substanz man nicht durch Nachbauten verfälschen möchte.

MfG Volker

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