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Moderatoren: Hürlifan, Hebe

#22322
Hallo Rudi,

sorry dass ich erst jetzt antworte.
Hatte deine letzten Sätze mit dem Geräusch überlesen.

Hast Du die Ursache schon rausgefunden?

Ich tippe auf ein Streifen des Kupplungskorbes am Chassis.
Das solltest Du unbedingt prüfen. Schraube einfach mal die seitlichen Wartungsdeckel ab und schau mit einem Spiegel und viel Licht, ob der Kupplungskorb bzw die Schrauben davon ganz hinten zum Getriebe hin streifen.
Wenn eine Schraube oder ein Halteblech an der Kupplung defekt ist ergibt das sehr böse Schäden.
Ich renoviere gerade so einen Fall.
Eventuell ist eine zu lange Schraube seitlich am Chassis eingeschraubt (Auspuffhalterung oder gegenüberliegend rechts)

Oder du hast dein Ausrücklager noch nie geschmiert.

Gruß Hebe
#22328
Danke, Hebe, für deine Antwort.
Zuerst die einfachen Dinge:
Nein, Ausrücklager habe ich (wissentlich) noch nie geschmiert. Ich habe wohl alle möglichen Schmiernippel, derer ich fündig wurde, mal mit Fett versehen, aber ob da auch irgeneiner für ein wie auch immer geartetes Ausrücklager zuständig ist? Ihr seht, ich bin kein Experte auf dem Gebiet. Ich habe aber das Hürlimann-Buch, Du kannst mit ja mal sagen, wo ungefähr ich mich auf dem Wartungsplan orientieren müsste.
Bei allen anderen Fragen tauchen bei mir ebensolche -Zeichen im Gesicht auf. Ich weiß nur, dass ich bisher nicht fündig wurde, bin aber nun auch kein Vielfahrer. Welche Kontrollbleche meinst Du. So aus dem Stehgreif meine ich, am Schaltgestänge kann ich was öffnen. Gerne lass ich mein Wissen erweitern, ansonsten versuch ich mich an dem, was Du mir genannt hast (wenn ich es denn finde).

Danke nochmals, Du hast ja geantwortet, das ist doch das wichtigste!
Rudi
#22334
Hallo Rudi,

der Schmiernippel für das Ausrücklager befindet sich vor der Welle des Kupplungspedals etwas unterhalb im Chassis.
Etwas weiter oberhalb vorne sitzt ein rechteckiger Deckel der mit 2 Schrauben befestigt ist. Unter diesem Deckel befindet sich die Kupplung. Dort kann man reinschauen.
Von unten kann man auch etwas in die Kupplungsklocke reinschauen.

Gruß Hebe
#23924
Hallo zusammen
Mein D90 steht wieder bei mir in der Werkstatt .Ich wollte mal alles durchsehen .
Die Einspritzdüsen abdrücken lassen . Aber auch mein Lästiges Thema mit den Öl druck Regulieren . Heißt also den vorderen bereich abschrauben . Fand ich jetzt aber nicht so schlimm .Weil der Kühler ja mit der front-maske und den Seitenbeche verschraubt sind . Also habe ich das Wasser abgelassen . Ein paar schrauben gelöst und das ganze zusammen hängende teil '(front-maske ,kühler und Seitenbechen) von den Wasserstutzen einfach abgezogen .
Innerhalb von 10 minuten hatte ich freie Sicht auf die besagte Einstellschraube .
Glück gehabt die Feder darin ist Heile und auch nicht ausgeleiert. Der Kegel sieht auch gut aus .
Aber jetzt kommt das zusammen bauen , und schon meine 1. Frage
Hat jemand eine Idee wie ich das ganze gut Einstellen kann ohne den Kühler-kram wieder vor zubauen . ?
Mann weiß ja doch nicht ob das reicht was mann da Eingestellt hat .
2. Kann man den druck auch zu doll einstellen ?
3.Frage geht um dem Düsenstock .Müssen die Düsenhalter mit ein bestimmten Drehmoment angezogen werden oder reicht es sie nur gleichmäßig anzuziehen?

schönen gruß
Heiko aus NRW
#23976
Hallo Heiko,

wenn du die Front mit Kühler schon mal ab hast, dann kannst du den Motor zum einstellen des Öldrucks auch ohne Kühlung eine Zeit lang laufen lassen. Da passiert gar nichts, denn das dauert bevor der richtig heiß wird.
Als erstes den Keilriemen abmachen, wegen Verletzungsgefahr (Lüfter).

Du nimmst einen Schraubenzieher (Schraubendreher) und den Maulschlüssel zum kontern, setzt falls vorhanden deine Frau auf den Hürli und startest den Motor. Dann drehst du vorsichtig die Schlitzschraube,unter ständigem Beobachten deiner Frau, soweit rein bis du im kalten Zustand des Motors einen Öldruck von ca. 6-7 Bar erreichst. Jetzt sollte es passen, Mutter kontern und Fertig.

Und wenn du einmal dabei bist, dann mach gleich in die Halterung der Lichtmaschine, genau da wo die Kontermutter ankommt, eine große Aussparung hin. Dann kannst du nämlich die Öldruckschraube von unten mit einem kurzen Schraubenzieher verstellen ohne irgend etwas vorher abzubauen, also die komplette Front mit Kühler kann dran bleiben. Du musst nur vorher die Mutter mit einem Maulschlüssel lösen, ist ein bisschen Fummelskram aber es geht. Und natürlich muß deine Frau dabei wieder auf den Bock, um zu sehen was der Öldruck macht. Auch dabei wieder vorher den Keilriemen vom Lüfter!!!!

Einspritzdüsenhalter werden mit 13.54 Nm angezogen. Dann viel Spass beim fummeln.

Gruß Bernd
#23981
Hallo Hürli-Freunde
Dank dir für die Ausführliche beschreibung . Ich hatte das die tage schon genau so getan ,nur ohne Frau
Auf 5 - 6 bar habe ich den druck zwar nicht eingestellt aber auf 3 bar . Vorher hatte ich keinen Druck im Kalten zustand . Ich war schon sehr sehr froh als ich beim Starten sah das der zeiger der Öldruck Uhr ausschlug . Das hatte ich bei meinen Trecker noch nie gesehen . :jay:
Also denke ich, sind 3 bar doch schon besser also zuvor . Beim nächsten mal Schrauben stelle ich ihn dann noch etwas höher und mache den Trick mit der Lichmaschienen Halterung . Mir ist auch aufgefallen das der die einstell-konterschraube fest hält .
Jetzt brauche ich nur noch meine Einspritzdüsen schön machen und dann kann der Sommer kommen .
Meine Düsen öffnen schon bei 140 bar . Bei einer sitzt eine Bohrung zu und das Spritzbild ist bei allen nicht sehr schön . Ich habe von Bulldogfreund erfahren das die düsen schwer zu bekommen sind und SCHWEINE teuer sind . Also habe ich meine Kontakte genutzt und bekomme jetzt 4 geprüfte und Überholte Düsenstöcke .Für die hälfte der neuen Düsen .
Nanchmal muß mann auch glück haben . :D

Gruß Heiko aus NRW :winks:
#31802
Hallo zusammen :winks: ,

bin neu hier im Forum und wollte dieses Thema aufgreifen, da ich selbst auch ein Problem mit dem Öldruck meines Hürlimann D90 habe.
Kurze Schilderung des ganzen:
Beim Kaltstart im Standgas habe ich ca. 6 bar Öldruck. Auch wenn ich hier Gas gebe geht der Druck nicht über 7bar.
Ist der Motor aber nach kurzer Fahrt auf Betriebtemperatur bringt er bei Vollgas immer noch ca. 4,5 bar Öldruck. Nehme ich aber nun das Gas weg und er läuft im Standgas fällt der Öldruck auf 0,5 bar.

Habe bereits Öl (30er) und Ölfilter (MANN 1155) gewechselt.
Das Öldruckventil hatte ich ebenfalls ausgebaut.
- Feder war nicht gebrochen und Sitz sowie Kugel sahen gut aus
- jedoch waren auf dem Bolzen, wo die Kugel vorne drauf sitzt, Riefen drin.
Diese sahen aus als würden sie von der Feder stammen. Die Riefen habe ich herausgeschliffen, da ich
mir dachte, dass sich der Bolzen beim nachregeln des Öldruckes eventuell verklemmt und dadurch
der Öldruck soweit fällt.

Habe heute wieder alles zusammengebaut und ausprobiert, jedoch zeigte sich fast das gleiche Fehlerbild wie vorher. Nur einen Hauch besser geworden (wie beschrieben)

Allmählich bin ich mit meinem Latein am Ende und ich hoffe Ihr könnt mir vllt. weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
Julian
#31803
Hallo Julian,

das ist noch vollkommen ok. Nur sollte der Druck im kalten Zustand nicht über 5 bar raus gehen, sonst kann es sein dass es dir den Ölfilterdeckel anhebt und das Öl dort raus geht.

Gruß Hebe
#31807
Hallo Hebe,

danke für deine schnelle Antwort. Dann werde ich den Druck etwas runterschrauben.
Wird der Öldruck beim DS-Motor nur über das Öldruckventil geregelt oder gibt es da auch noch andere Einstellmöglichkeiten ?

Gruß Julian

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